Schon seit jeher habe ich die Welt gern durch den Sucher gesehen. Fotografieren war für mich eine Leidenschaft, die mich begleitet hat, auch wenn ich nicht immer die perfekte Ausrüstung zur Verfügung hatte. Ich fing klein an, brachte meine Kamera zu den Spielen der Kinder mit – und entdeckte dort eine stille Intensität, die oft dem Blick des Live-Betrachters entgeht. Die dynamischen Bewegungen, das spontane Lachen nach einem Tor, die erschöpften Gesichter nach dem letzten Sprint – all das wollte ich festhalten, um die Geschichten hinter dem Spiel zu erzählen.
Mit der Zeit wuchs mein Blick, und auch mein Equipment machte Fortschritte. Aus den Fotos der Kids wurden erste Aufträge, und ich verstand, wie wichtig es ist, den richtigen Moment zu erwischen: den Augenblick, in dem der Ball die Luft durchschneidet, der Moment wenn der Ball durch den Kontakt eingedrückt wird oder das Funkeln im Auge eines jungen Talents vor dem ersten großen Spiel. Jede Begegnung trainierte mich darin, schneller zu reagieren, bessere Perspektiven zu finden und die Atmosphäre des Moments einzufangen.
Zu Hause, ob bei Amateuren oder Profis, spüre ich den gleichen Puls des Sports: die Anspannung vor dem Spiel, die Hingabe im Training, die Freude über eine
gelungene Aktion. Dort sammle ich Eindrücke, entwickle ein feines Gespür für Licht, Bewegung und Komposition. Ich arbeite daran, nicht nur das Offensichtliche zu zeigen, sondern die Energie, die
Geschichten und die Emotionen hinter jedem Spielzug sichtbar zu machen.
Mein Weg ist geprägt von Neugier und Geduld. Mit jeder Aufnahme lerne ich dazu, mit jedem Auftrag wächst mein Repertoire – von vertrauten Sportarten bis hin zu
neuen Herausforderungen. Ob in der Sporthalle, auf dem Asphalt oder in der Arena: Mein Ziel bleibt dasselbe – Sportfotografie, die erzählt, inspiriert und die Leidenschaft des Spiels greifbar
macht.